Ahaus zeigt, was Deutschland sein könnte.
Eines ist jedenfalls Fakt:
Deutschland wächst um 0,32 %. Letzter Platz.
Dies ist ausdrücklich KEIN Politikerbashing!
Sondern gerichtet an alle Unternehmensinhaber oder -verantwortliche:
Wir haben kein Wachstumsproblem - sondern ein Entscheidungsproblem!
80 Jahre lang haben wir Wohlstand aufgebaut. Seit 20 Jahren ruhen wir uns darauf aus und verwalten ihn.
In vielen Unternehmen dauern Entscheidungen heute Monate. Und wer eine falsche trifft, hält den Kopf hin. Die Folge: Entweder fällt gar keine Entscheidung – oder eine auf Basis veralteter Daten.
Bestenfalls ist das ein guter Ausgang für eine schlechte Entscheidung.
Aber – und das ist die gute Nachricht – das ist kein Schicksal. Das ist ein Systemfehler. Und Systeme kann man ändern.
Deshalb war ich selten so optimistisch wie heute.
Warum? Weil Wachstum in den nächsten Jahren nicht aus der Konjunktur kommen wird. Sondern aus Produktivität. Und genau dort steht uns der größte Sprung seit Jahrzehnten bevor.
Zum ersten Mal hängt „mehr schaffen" nicht an „mehr Leute einstellen" – die es demografisch ohnehin nicht mehr gibt. Sondern an besseren Prozessen.
Wie das aussieht, erleben mein Partner Prof. Dr. Klemens Skibicki und ich regelmäßig in Ahaus. 40.000 Einwohner, Münsterland. Dort laufen über 30 digitale Anwendungen im Echtbetrieb: der Supermarkt ohne Kasse, KI im Kundendienst, Gebäude, die sich selbst steuern, Personaldispositionen, bei denen niemand handisch eingreifen muss, Buchhaltungen, die sich selbst erledigen.
Da diskutiert niemand monatelang. Da wird ausprobiert, verworfen, verbessert. Fehler sind Teil des Prozesses – nicht des Karriererisikos.
Geschwindigkeit ist eine Entscheidung. Man muss sie nur treffen.
Die Grafik zeigt, wo wir stehen, Ahaus zeigt, was möglich ist.
Die Lücke dazwischen ist keine Frage der Technologie. Sondern des Anfangens.
Wir nehmen auch diesen Sommer wieder Geschäftsführer und Führungskräfteteams mit nach Ahaus. Wer dieses Mindset einmal live erleben will: Schreiben Sie mir oder Prof. Dr. Klemens Skibicki.
(Grafik: INSM auf Basis von OECD-Daten. Über die Methodik kann man streiten – über die Richtung leider nicht.)