Der Glaube an ESG stirbt – die Kosten bleiben
Houston: Wir haben ein Problem:
Der Glaube an die Klimareligion stirbt - die Kosten bleiben.
Werden wir Zeugen des größten ideologischen Zusammenbruchs unserer Zeit?
Ich berate seit vielen Jahren Unternehmen bei strategischen Fragestellungen.
Eine davon lautet stets: Welche Themen müssen wir wirklich priorisieren, wenn es um die nächsten drei bis fünf Jahre geht? Kosten, Profitabilität, Lieferketten, Fachkräfte, Cybersecurity – das sind harte, reale Themen. Aber ESG? Nachhaltigkeit?
Hier stoßen wir immer häufiger auf ein Fragezeichen.
Projekte werden gestoppt. Budgets eingefroren. Investitionen storniert.
Warum? Weil die Realität eingeholt hat, was als „Klimarettung“ verkauft wurde: ein Milliardengrab, das Wohlstand frisst und gleichzeitig Deindustrialisierung beschleunigt.
Selbst die The New York Times – jahrzehntelang Sprachrohr des grünen Mainstreams – bilanziert nüchtern: „It isn’t just the U.S. The whole world has soured on climate politics.“ Zehn Jahre nach dem Pariser Abkommen gesteht sie ein: Fast nichts von den Versprechen wurde erfüllt. COP-Konferenzen dümpeln, Symbolpolitik verpufft, prominente Politiker bleiben fern, die Öffentlichkeit hat schlicht andere Prioritäten. Die Wähler wollen keine Opfer bringen für ein Projekt, das ihre Lebensqualität senkt und Kosten explodieren lässt.
Managementdaten zeigen den gleichen Trend: Nachhaltigkeit ist von einer Top-Priorität (2022) ins strategische Niemandsland abgestürzt (2025: Platz 11). Es ist kein strategischer Faktor mehr, sondern nur noch ein „operatives Nice-to-have“ – wenn überhaupt.
Die große Frage:
👉 Ist ESG tot? Ist es noch strategisch – oder nur noch ein PR-Relikt?
👉 Oder transformiert es sich zu etwas Neuem, das realistischere Ziele und ökonomische Vernunft integriert?
Eines ist sicher: Wer heute noch stur CO₂-Steuern durchdrücken will, betreibt politischen Selbstmord. Die internationale Klimapolitik ist am Ende. Nur Brüssel und Berlin halten am Dogma fest und treiben die Deindustrialisierung Europas voran – ein Opfergang auf dem Altar einer Klimareligion, während der Rest der Welt längst weiterzieht.
Für Unternehmen heißt das: Wir müssen klarer denn je unterscheiden zwischen Ideologie und Strategie. Zwischen Wunschdenken und Wertschöpfung.
Zwischen „Narrativ“ und realen Wettbewerbsvorteilen.
👉 Management, CEOs, Unternehmer: Wie lange machen wir dieses Spiel noch mit? Und welche Prioritäten setzen wir wirklich für die nächsten drei bis fünf Jahre?