Die gefährlichste Blockade ist intern

Gastauthor

von Markus Milz

25.03.2026

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Die Hürde ist selten das Problem. Sondern...


...euer Denken ist es.


Deutschland hat in den letzten 80 Jahren einen enormen Wohlstand aufgebaut. Das ist eine beeindruckende Leistung, auf die wir zu Recht stolz sein können. Gleichzeitig hat genau dieser Wohlstand dazu geführt, dass wir risikoscheuer geworden sind. Wer viel hat, hat auch viel zu verlieren. Und genau das prägt heute das Entscheidungsverhalten in vielen Unternehmen:


Entscheidungen werden häufig lieber gar nicht getroffen als potenziell falsch getroffen. Denn wer nicht entscheidet, macht zumindest keinen Fehler. Dieses Denken ist nachvollziehbar, aber in der heutigen Zeit hochproblematisch.

Ein Blick in die Organisationen zeigt das sehr deutlich. Die Größe von Buying Centern ist in den letzten Jahrzehnten massiv gewachsen. Früher haben drei bis fünf Personen Entscheidungen getroffen. Heute sind es oft zehn bis fünfzehn. Immer mehr Menschen wollen involviert sein, immer mehr wollen absichern, immer mehr wollen mitentscheiden.


Gleichzeitig sehen Organigramme in vielen Unternehmen noch genauso aus wie vor 30 Jahren. Auch die Wege, über die neue Kunden gewonnen werden, haben sich in vielen Fällen kaum verändert. Klassische Vertriebskanäle dominieren weiterhin – und das im Jahr 2026.


Dabei haben sich die Rahmenbedingungen fundamental verändert. Wir verfügen heute über nahezu unbegrenzte Möglichkeiten der Datenverarbeitung. Künstliche Intelligenz eröffnet völlig neue Wege in der Analyse, Ansprache und Skalierung von Vertrieb. Social Media ermöglicht direkten Zugang zu Entscheidern weltweit.


Sprachen sind längst keine echte Barriere mehr. Simultane Übersetzung ist heute technologisch verfügbar. Internationale Märkte sind zugänglicher denn je. Viele der Hürden, die wir noch in unseren Köpfen tragen, existieren faktisch nicht mehr.


Was uns bremst, sind nicht die äußeren Bedingungen. Es ist unser Denken.

Es braucht die Bereitschaft, Dinge neu zu denken. Es braucht den Mut, Entscheidungen zu treffen, auch wenn sie nicht perfekt sind. Es braucht die Offenheit, Dinge auszuprobieren und aus Fehlern zu lernen, statt sie um jeden Preis zu vermeiden.


Und es braucht die Fähigkeit, sich nicht von internen Blockaden, Killerphrasen oder scheinbaren Restriktionen dauerhaft ausbremsen zu lassen.


Die entscheidende Frage ist nicht mehr, ob Veränderung notwendig ist. Die entscheidende Frage ist, wer sie aktiv gestaltet – und wer von ihr überrollt wird.


Die Gewinner in den nächsten Jahren sind nicht die Perfekten. Sondern die Anpassungsfähigen. Die, die schneller neue Wege finden, wenn der alte nicht mehr funktioniert.


Wer verstehen möchte, wie man diese Transformation konkret angeht und in Strategie und Vertrieb wirksam umsetzt, der sollte mit uns sprechen.


(Video = Netzfund)