Europa: der teuerste Ort für gute Ideen
Europa, der perfekte Ort für...
...Innovation, wenn sie sich niemand mehr leisten kann.
"Bitte vergleiche und bewerte die Maßnahmen, die die USA, China und Europa unternehmen, um Unternehmen für einheimische Investitionen zu gewinnen bzw. anzusiedeln" war meine Frage an die KI - vor dem Hintergrund, dass ich lese, dass die EU-Kommission plant, zusätzlich zu den bisherigen Belastungen eine Abgabe für "Großkonzerne mit mehr als 50 Millionen Euro Umsatz" einzuführen. (Schon lustig, was heute alles schon als "Großkonzern" durchgeht...)
Wenn ich als Volkswirt darüber nachdenke, was ich tun würde, würde ich Europa systematisch unattraktiver machen oder gar ruinieren wollen - dann würde ich genau DAS tun: Eine neue Steuer auf große Unternehmen einführen.
Statt wie in den USA mit dem Inflation Reduction Act Investitions- und Innovationsanreize zu setzen und Bürokratie abzubauen, kommt jetzt der nächste Belastungsfaktor. Die Standortattraktivität Europas liegt laut Bewertung ohnehin nur im Mittelfeld – hohe Kosten, hohe Regulierung, langsame Reformen.
Und was macht man? Noch eine Steuer obendrauf!
Frage an alle Entscheider: Wollen wir wirklich Wachstum und Zukunft, oder nur noch Kontrolle und Verteilung?
Wie heißt es heute richtigerweise?
Amerika innoviert, China produziert, Europa reguliert. Und Deutschland moralisiert.
Wer in Europa wachsen will, muss nicht nur innovativ sein – sondern auch resilient gegen politische Selbstsabotage.
Und letzteres scheint mir heutzutage die bei weitem größte Herausforderung zu sein.