Kapital geht, Köpfe gehen – was bleibt, ist Gleichmacherei
🇩🇪 - Kapital fliegt raus, Köpfe folgen - aber hey:
Immer noch genug zum Verteilen! Oder, Heidi?
Stellen Sie sich vor: Unternehmer packen Kisten, weil Kosten, Rendite, Steuerrisiken und regulatorische Unsicherheit ihre Projekte und Investitionen unattraktiv machen.
Die Grafik zeigt: Das ist kein Einzelfall — Nettoabflüsse über Jahre.
Zusätzlich verlassen 270.000 meist vermögende, gut ausgebildete Deutsche jährlich das Land; parallel kommt Zuzug, der dringend integriert werden muss — finanziell und bildungspolitisch.
Und was antwortet manch populistischer Slogan - mittlerweile nicht mehr nur der Linken? „Mehr Enteignen statt mehr Arbeiten!“
Also: Wir enteignen die, die arbeiten und Wert schaffen - damit alle gleich werden. Gleich arm.
Falls das nach einer Strategie klingen soll — DDR, Kuba oder Venezuela dienen doch als "schönes worst practice": Dort wurde Gleichheit durch Verelendung erreicht - statt durch Wohlstand für alle.
Aber hey, die DDR hat 30 Jahre gebraucht, bis sie endgültig bankrott war - insofern haben wir doch noch locker ein paar Jährchen Zeit. (Ironie off!)
Wer Talente und Kapital vergrault, beschleunigt genau das Szenario, das er angeblich verhindern will. Politik muss wieder Anreize für Investoren, Gründer und gut ausgebildete Fachkräfte schaffen — sonst bleibt das Land nur noch Verteilungsmaschine ohne Substanz.
Aber wem sag ich das - weiß doch inzwischen vermutlich eh (fast) jeder - interessiert nur niemanden... Darum verlassen ja so viele resigniert das Land...
Oder sehe ich es etwa gänzlich falsch?
P.S.: Ich moderierte vorgestern einen Strategieworkshop. Thema: "Wer sind unsere zukünftigen Zielkunden?"
Das Ergebnis, auf das man sich einigte, lautete: "All die, die nicht wegkönnen!"