KI ist kein Spielplatz. KI ist ein Werkzeug zur Wertschöpfung.
„KI ist doch nur ein Hype. Das geht wieder weg.
Es wird so viel Geld versenkt in angeblich innovative KI Lösungen. Das ist alles nicht nachhaltig; z.B. bei Konzern X und Firma Y stampfen sie mittlerweile mit viel tam-tam aufgesetzte Projekte wieder ein, bei denen Prozesse durch KI Lösungen ersetzt werden sollten. Das ist und bleibt ein Hype, und die Blase wird platzen, da bin ich mir sicher . . .“
Das schrieb mir gestern ein ehemaliger Kollege, Partner einer weltweit führenden Managementberatung. Und es ist auch die Meinung seines Arbeitgebers.
Dazu passt die aktuelle Studie von McKinsey, demzufolge zwar 80 Prozent der befragten Unternehmen angeben, die neueste Generation von KI zu nutzen und einzusetzen, aber lediglich 1% hierdurch signifikante Steigerungen beim Umsatz oder Gewinn verzeichnet.
Also alles Quatsch?
Nein, liebe Unternehmen – ihr lasst euch halt nur von den Beratern eine Menge Stuss aufquatschen, den ihr nicht braucht!!!
Ich gebe regelmäßig Keynotes oder moderiere Workshops zum Thema KI und deren unternehmerischen Einsatzmöglichkeiten.
Die häufigste mir gestellte Frage lautet „welche Tools können Sie empfehlen“?
Total 𝗳𝗮𝗹𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗙𝗿𝗮𝗴𝗲…
Es geht nicht darum, welches gerade das coolste neue Tool ist oder womit man „mal herumspielen“ kann.
Viele Unternehmen entdecken KI – und machen daraus einen Spielplatz.
Irgendjemand probiert ein Tool, ein Team spielt herum, ein Use Case wird zufällig gefunden.
Und dann wundert man sich, warum nach Monaten kein messbarer Nutzen entsteht.
KI ist kein Spielplatz. KI ist ein Werkzeug zur Wertschöpfung.
Entscheidend sind drei ganz andere Fragen:
👉 Wo liegen in meinem Unternehmen die größten Engpässe, Reibungen oder Chancen?
👉 Wo kann Automatisierung oder KI-Nutzung echten, messbaren Nutzen stiften?
👉 Wie bringe ich meine Teams dorthin – ohne zwei Jahre Abstimmungs- oder Genehmigungsschleifen?
Unsere KI-Projekte laufen wie folgt ab:
1️⃣ Kick-off: Abstimmung Zielbilder, Priorisierungen, Piloten, Erwartungen und Meilensteine. Erarbeitung eines Stufenplans und Definition der relevanten Mitarbeiter
2️⃣ Aufnahme zur Analyse der Prozesse, Erhebung von Pain Points und Automatisierungspotenzialen
3️⃣ Use-Case-Ermittlung: Workshops zur Entwicklung potenzieller KI-Anwendungsfälle und Bewertung nach Nutzen, Aufwand, Datenverfügbarkeit und ROI
4️⃣ Scoring & Priorisierung: Bewertung der identifizierten Use-Cases (Impact, Machbarkeit, Investitionsbedarf, ROI, Akzeptanz) und Auswahl von 2–3 Pilot-Use-Cases
5️⃣ Grobkonzeption & Roadmap: Entwicklung Stufenplan von assistierender KI über teilautomatisierte Workflows
6️⃣ Ergebnispräsentation: Workshop zur Vorstellung der Ergebnisse, Entscheidung nächste Schritte und ggfs. Einbindung unserer Technologiepartner
7️⃣ Kommunikation und Akzeptanzschaffung
Alles zusammen dauert im ersten Schritt meist eine Woche - that's it!
Interesse? Freue mich auf eure Nachricht!
P.S.: Am 20./21.01. sprechen wir über KI im Sales - siehe hier!