Mal ehrlich: Was hat KI bei Ihnen WIRKLICH verändert?

Gastauthor

von Markus Milz

14.05.2026

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Eine Frage an alle Geschäftsführer und Vorstände, die seit 18 Monaten "irgendwas mit KI" machen:



Was genau hat sich in Ihrem Unternehmen seit Anfang 2024 WIRKLICH verändert?


Ehrliche Antwort, nicht die für die nächste Aufsichtsratssitzung!


In unseren Gesprächen kommt fast immer dasselbe heraus: drei Workshops, "wir haben eine Digitalstrategie" (nein, habt ihr meistens nicht!), zwei Strategiepapiere, ein externer Berater, ein paar Copilot-Lizenzen, ein Pilotprojekt. Ein paar Usecases wie Angebotsautomatisierung werden gerade ausgerollt. Roadmap auf Folie. Realität in der Schublade. Und im Hintergrund das wachsende Unbehagen, dass die Konkurrenz vielleicht doch schon weiter ist.


Wer heute noch sagt, KI sei "zu komplex", hat im letzten Jahr nicht zugehört. Die Technologie ist da. Die Tools sind da. Was fehlt, ist nicht Wissen — was fehlt, ist Vorstellungskraft. Und die bekommt man nicht aus PowerPoint.


Deshalb haben Prof. Dr. Klemens Skibicki und wir, gemeinsam mit unserem Partner Tobit ein Format gebaut, das genau dort ansetzt:


Das Future Leadership Camp in Ahaus, DER Digitalhauptstadt Deutschlands.


Zwei Tage. Tag eins ist kein Vortrag. Es ist ein Betrieb auf 35.000 Quadratmetern, in dem man sieht, wie ein Supermarkt ohne Kasse funktioniert, eine Personaldisposition ohne Disponenten, ein Kundendienst ohne Hotline-Frust, eine Gebäudesteuerung ohne Lichtschalter. Über 30 reale Use Cases. Alles im Live-Betrieb.


Tag zwei: Wir legen das Erlebte auf Ihr Unternehmen. Nicht als Inspiration. Als Liste. Welche Use Cases sind bei Ihnen realistisch? Welcher zuerst? Mit welchem Hebel?


Es gibt einen Moment im Future Leadership Camp, der bei jeder Geschäftsführungsrunde funktioniert — und den ich inzwischen vorhersagen kann.


Es ist meistens am späten Nachmittag von Tag eins. Die Mannschaft ist auf dem Tobit-Gelände in Ahaus unterwegs, hat sich bereits 20, 30 Showcases angeschaut. Und dann passiert es:


Einer aus der Runde — meistens der CFO oder der Vertriebsleiter — bleibt stehen, schaut sich um und sagt einen Satz, der ungefähr so klingt: "Moment. Das hier läuft wirklich? Im Echtbetrieb? Nicht Demo?"


Und ab diesem Moment kippt etwas. Aus "müssten wir mal" wird "warum eigentlich nicht bei uns". Aus Strategiepapier wird Liste. Aus KI als Schlagwort wird KI als Frage an die eigenen Prozesse.


Genau diesen Moment haben wir seit Jahren gesucht. Den haben wir in Workshops nicht hinbekommen, mit ppt-Folien sowieso nicht. Nur hier, im Erleben, im Spüren, im Fühlen.


apetito catering etwa ist genau diesen Weg mit uns gegangen — 8.000 Mitarbeiter, 450 Mio. Umsatz. CEO Andreas Oellerich nennt das Ergebnis "klare, umsetzungsstarke Zukunftsagenda".


Was Ihre Mannschaft dort am zweiten Abend nach Hause nimmt, ist kein Konzeptpapier. Es ist die Erkenntnis: "Wir machen das. Und zwar jetzt."


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