Von „Dürfen wir?“ zu „Wie machen wir es möglich?“

Gastauthor

von Markus Milz

23.07.2026

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Was momentan in vielen Unternehmen passiert, wäre eigentlich komisch – wenn es nicht so teuer wäre.


„Wir wollen KI."


„Wofür?"


„Wissen wir nicht genau. Aber wir wollen sie sofort!"


Diesen Comic habe ich mal gepostet. Er trifft die Realität leider ziemlich genau.


Der Aufsichtsrat fragt den Vorstand: „Machen wir eigentlich was mit KI?" Der Vorstand kriegt Stress und ruft ins Unternehmen: „Wir müssen dringend was mit KI machen!" Und dann passiert das hier:


📊 Frage ich in Vorträgen 300 Leute, wer KI auf dem Handy hat, gehen 99 % der Hände hoch. Frage ich, wer sie intensiv beruflich nutzt, ist es ein Drittel.


Von den restlichen zwei Dritteln lügt gefühlt die Hälfte – sie nutzen ChatGPT & Co. heimlich, weil es im Unternehmen „verboten" ist.


Willkommen im Zeitalter der Schatten-KI.


Der Grund ist fast immer derselbe: die Aberliste. „Ja, aber Datenschutz." „Ja, aber Compliance." "Wir haben noch keine Standards." „Ja, aber das dürfen wir nicht." Das ist keine Boshaftigkeit – das ist eine Energiesparmaßnahme des Gehirns gegen Veränderung.


Der eigentliche Hebel ist ein Perspektivwechsel an der Spitze:


❌ Nicht mehr: „Frag den Datenschutzbeauftragten, OB das geht."

✅ Sondern: „Sag ihm, dass wir das brauchen – und er soll es möglich machen."


Vom „Ich darf nicht" zum „Wir wollen – sagt uns, was wir tun müssen, damit es geht."


Wir sichern uns ab, bevor wir entscheiden. Bloß kein Fehler – der ist karriereschädlich. Genau diese "Aberliste" arbeiten wir im Executive Innovation Leadership Camp Punkt für Punkt ab. Was Unternehmen sonst monatelang lähmt, ist an zwei Tagen vom Tisch.


Wie viele „Ja, aber" stehen bei euch gerade zwischen Idee und Umsetzung?


👉 Ganzes Gespräch im SideKick Podcast mit Ludwig Groten (danke nochmal für das tolle Gespräch!) und Prof. Dr. Klemens Skibicki + hier geht's zum Camp.