Wachstum ohne Richtung – das Ende der ökonomischen Vernunft
Die erschöpfte Wirtschaft:
Es gibt...
...Bilder, die keine Worte brauchen – aber ein Umdenken.
Immer mehr Unternehmer, mit denen ich spreche, sagen mir:
„Wir wissen nicht mehr, wohin“ oder
"Wir drehen alles auf links - aber wissen nicht ob es reicht."
Ein CEO aus der Automobilzulieferindustrie fragte mich erst gestern:
„Alle gehen in Richtung Rüstung. Sollen wir auch?“
Und das ist kein Einzelfall, das ist eine Welle.
Branchen, die einst Stabilität bedeuteten, brechen weg.
Automotive, Chemie, Stahl und Metall – alle suchen nach neuen Märkten.
Alle drängen in dieselbe Richtung – dort, wo Geld und Aufträge warten.
Und landen fast zwangsläufig bei Rüstung, Drohnen, Verteidigung. Vielleicht noch Luft- und Raumfahrt.
Doch was passiert, wenn wirtschaftliche Kraft und Innovation "nur noch" in militärische Kraft fließt? Ich lasse die Frage unbeantwortet bzw. stelle sie gerne den hier Mitlesenden anheim...
Ich glaube, wir können mehr.
Wir können Technologien entwickeln, die schützen, nicht zerstören.
Wenn ganze Volkswirtschaften nur Rüstung als Ausweg sehen, verlieren wir mehr als nur Arbeitsplätze. Wir verlieren Haltung, Innovationskraft, Kreativität und die Fähigkeit, positiv zu denken und zu handeln.
Letzte Woche schrieb ich hier über ethische und moralische Berufe
... und darüber, welche Verantwortung Führungskräfte tragen - auch in Sachen Kreativität hinsichtlich neuer Geschäftsmodelle.
Wir sollten wieder über die Sinnfrage in der Strategie sprechen. Über Wirtschaft als Werkzeug für Fortschritt – nicht für Angst.
Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass „Made in Germany“ wieder für Zukunft steht – nicht für Zerstörung.
Vielleicht ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, über eine neue strategische Ausrichtung zu sprechen. Ich begleite diesen Wandel gerne.