Wann genau wurde Eigeninteresse zum Schimpfwort?

Gastauthor

von Markus Milz

11.11.2025

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Habt ihr es schon mitbekommen? Die...


...Welle ist weg. Und mit ihr der Schwung.


Stillstand in München. Stillstand im Land.

Die Eisbachwelle ist versiegt – und plötzlich wird sie zum Sinnbild für Deutschland: Keine Bewegung. Kein Risiko. Kein Flow.


"Wenn selbst die Welle beschließt zu verschwinden, dann wird es vielleicht auch für mich Zeit die Koffer zu packen" sagte mir erst gestern am Telefon ein Münchener Unternehmer.


Und heute morgen auf dem Weg ins Büro höre ich im The Pioneer Briefing ein Gespräch über MAGA, „Make America Great Again“, über rechte Ideen, über das „Schwappen“ dieser Geisteshaltung - sich vorrangig um die eigenen Interessen zu kümmern - nach Europa.


Denke über das Gehörte nach - und verstehe es nicht. Ehrlich nicht.


Wie kann es "eine rechte Bewegung" sein, wenn man eigene Interessen schützt?


Wann genau wurde Eigeninteresse zum Schimpfwort?


Als wäre es ein Irrsinn, sich erst mal um das eigene Haus zu kümmern, bevor man in der Nachbarschaft den Rasen mäht.


Seit wann erklärt einem der Flugbegleiter bei der Sicherheitseinweisung "hilf zuerst deinem Nachbarn - setz im Falle eines Druckabfalls zuerst ihm die Sauerstoffmaske auf"?


Wann wurde Strategie durch Selbstaufgabe ersetzt?


Wer kann mir diese politische Debatte, in der „Eigeninteresse“ plötzlich „rechts“ sein soll, erklären?


Ich bin leidenschaftlicher Europäer, finde die europäische Idee großartig.


Aber die aktuelle EU-Struktur ist kein Europa der Bürger, sondern ein Europa der Apparate, noch dazu in großen Teilen korrupt.


Wer das kritisiert, ist nicht gegen Europa – er kämpft für eine europäische Idee, die wieder funktioniert.


Europa braucht Macher – keine Verwalter.


Man kann für Gemeinschaft stehen – und trotzdem zuerst Stabilität im eigenen Land fordern.


Gerade jetzt, in einem sich deindustrialisierenden Deutschland, braucht es diesen „gesunden Egoismus“ wieder:


Klarheit über eigene Stärken.

Fokus auf die eigenen Kunden.

Strategien, die uns wieder in Bewegung bringen.


Ich arbeite mit Unternehmen, die genau das wieder lernen wollen:

Eigene Interessen definieren. Märkte verstehen. Strategien erneuern.

Denn nur wer wieder eigene Wellen schlägt, kann Zukunft gestalten.


👉 Wer wissen will, wie das im eigenen Unternehmen gelingt – wie man die eigene Strategie, den Vertrieb wieder ausrichtet auf "Zukunft" – sollte mit mir sprechen.


Dies sind nämlich GENAU DIE Themen, mit denen mein Team und ich uns seit Jahren beschäftigen.


Ich freue mich auf ein Gespräch - gerne direkt hier buchen!