Wer zu langsam entscheidet, verliert

Gastauthor

von Markus Milz

26.02.2026

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Die größte Gefahr für den automobilen Mittelstand ist...


...nicht China. Sondern operative Selbstzufriedenheit und Behäbigkeit.


Gestern beim AutomotiveSupplierCircle bei TECNORM haben wir uns einen ganzen Tag genau damit beschäftigt:


Transformation der Branche – aber nicht als Buzzword. Sondern als Entscheidungsproblem - was konkret ist zu tun?


De-Industrialisierung.

OEM-Reorganisationen.

Asiatischer Wettbewerbsdruck.

Halbleiter-Resilienz.

Remanufacturing als Geschäftsmodell.


Was mir besonders hängen geblieben ist: Die Diskussion war nicht strategisch-theoretisch. Sie war operativ-konkret, wer hat welche Ideen, bei wem läuft es wie, welche Projekte, welcher Umsetzungsstand, welche Ansätze, wo sind wir strukturell zu langsam? Optimieren wir noch auf Effizienz – oder haben wir wirklich auf Robustheit umgestellt? Ist Remanufacturing bei uns ernstzunehmendes Geschäftsmodell – oder Auslastungspuffer?


Danke an Frank Hustadt und Niko Spreemann für die Gastfreundschaft und Offenheit. Und danke an alle Teilnehmer für die konstruktive Diskussion!


Die automobile Branche - und womöglich der gesamte Mittelstand - stehen nicht vor einer Krise. Sie stehen vor einer Positionsneubestimmung. Die durchaus viele Chancen bietet.


Der Mittelstand hat enorme Stärken.


Aber Stärke ohne Bewegung wird Trägheit.


Wenn Sie - Unternehmer und Führungskräfte - Lust haben auf:

– ehrliche Diskussionen und Austausch auf Augenhöhe

– belastbare Benchmarks

– strategische Reibung

– und keine PR-Veranstaltung


Dann sind unsere Netzwerke vielleicht interessant.


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