Wir transformieren im Kreis
Was haben Unternehmensstrategien mit der Leverkusener Brücke gemeinsam?
Wer regelmäßig im Kölner Raum unterwegs ist, kennt das Drama:
Die Leverkusener Brücke, einst solide geplant, gebaut für das Verkehrsaufkommen der 60er Jahre, wird heute von 40 Tonnern malträtiert, bis sie fast auseinanderbricht.
Sperrung, Umleitungen, Dauerbaustelle.
Und genau so geht es vielen Unternehmen.
Ihre Strategien stammen aus einer Welt, die noch analog, linear und einigermaßen berechenbar war.
Damals war Effizienz das Maß der Dinge, Planung der Schlüssel zum Erfolg.
Heute rast der digitale Wandel mit Tempo 100 über Strukturen, die für Pferdekutschen gemacht wurden. Märkte kollabieren, Erwartungen explodieren.
Und was tun wir?
Wir kleben neue Tools auf alte Modelle, schieben Agilität in Silostrukturen – und wundern uns, warum das nicht fliegt.
Kein Wunder, dass es kracht.
👉 Der Denkfehler dabei:
Wir investieren in Technologien, aber nicht in ein neues Führungsverständnis.
Wir reden über Transformation, aber führen weiter wie im Verwaltungsrat der 80er.
Und wenn es um Strategie geht?
Dann gibt’s SWOT Analysen, bis der Flipchart glüht. Nur:
Was machen wir konkret damit?
Wer übernimmt Verantwortung?
Was das mit der Automobilbranche zu tun hat? Alles.
Denn sie steht exemplarisch für den Spagat zwischen Vergangenheit und Zukunft: jahrzehntelange Ingenieurskunst trifft auf die Notwendigkeit, radikal umzudenken – technologisch, strategisch, kulturell.
Darum freue ich mich, beim Automotive Symposium 2025 in Bad Mergentheim dabei zu sein – eine Veranstaltung der Würth Industrie Service GmbH & Co. KG.
In meiner Keynote geht es um eine zentrale Zukunftsfrage:
𝐌𝐞𝐧𝐬𝐜𝐡 𝐨𝐝𝐞𝐫 𝐌𝐚𝐬𝐜𝐡𝐢𝐧𝐞 – 𝐰𝐞𝐫 𝐯𝐞𝐫𝐤𝐚𝐮𝐟𝐭 𝐢𝐧 𝐙𝐮𝐤𝐮𝐧𝐟𝐭 𝐛𝐞𝐬𝐬𝐞𝐫?
Was kann KI im Vertrieb, und was bleibt unersetzbar menschlich?
📅 07./08. Oktober 2025
📍 Reinhold Würth Haus, Bad Mergentheim
Mehr zur Veranstaltung und Anmeldung findest du hier!
Ich freue mich auf intensive Gespräche, neue Impulse – und ein Publikum, das nicht nur Brücken saniert, sondern neue baut.