Vielleicht sollten wir öfter den Mund aufmachen
Zwei Bens und ich. Und ein Satz, den man heute offenbar wieder sagen muss.
In der Mitte mein Sohn Ben Milz. Rechts Benjamin Berndt von ungeskriptet.
Und auch wenn wir auf dem Bild ziemlich entspannt aussehen: Bens Vortrag hatte es in sich.
Medien. Meinungsfreiheit. Der Druck, sich anzupassen. Und die Frage, was passiert, wenn Menschen anfangen, sich selbst zu zensieren, weil sie ständig überlegen, was andere aus einem Satz machen könnten. Oder in vorauseilendem Gehorsam Dinge sagen, die sie glauben, dass irgendwer von ihnen erwartet sagen zu müssen oder nicht sagen zu dürfen.
Ich finde vieles von dem, was wir derzeit in dieser Debatte erleben, inzwischen schlicht absurd.
Und der Schlusssatz von Ben, der bei mir hängen geblieben ist - und dem ich zu 100% zustimme, wie jeder weiß, der mir folgt:
„Mein Rat: vielleicht einmal mehr den Mund aufzumachen als einmal zu wenig, scheint das Richtige zu sein.“
Dem ist aus meiner Sicht wenig hinzuzufügen.
Außer vielleicht: Eine offene Gesellschaft lebt nicht davon, dass alle dasselbe sagen. Sondern davon, dass wir aushalten, wenn jemand etwas anderes sagt.
Und ja: Mit zwei Bens lässt sich darüber offenbar besonders gut diskutieren. 😉